Die Welt ist Klang
Konzert mit Andreas Vollenweider, Isabel Gehweiler und Veronika Stalder
Daten
Im Rahmen des 20–jährigen Jubiläums des Bildungsfestivals veranstalten wir dieses Jahr am Samstagabend ein grösseres Konzert in der Pfarrkirche St. Maria in Weggis. Ein Abend zwischen Musik und Forschung, zwischen Poesie und Erkenntnis. Was ist Musik – was kann Musik?
Seit mehr als 45 Jahren begeistert Andreas Vollenweider ein weltweites Publikum. Über 20 Millionen verkaufte Alben mit seiner unverwechselbaren Klangwelt, Streamingzahlen in ähnlicher Grössenordnung, ein Grammy Award und zahlreiche weitere Auszeichnungen dokumentieren seine Bedeutung in der Musikwelt. Seine Konzerte in den renommiertesten Häusern der Welt sind bis heute kurz nach ihrer Ankündigung ausverkauft. Was die Ursache dieser Wirkung ist, lässt sich kaum rational erklären. Ein Kommentar in der New York Times beschreibt vielleicht den Kern dieser Faszination: «Seine Musik ist wie die Volksmusik eines noch nicht entdeckten Stammes eines noch nicht entdeckten Landes auf einem noch unentdeckten Kontinent.» Sie erkennt in seiner Arbeit eine ‹zutiefst positive Andersweltlichkeit – und vielleicht liegt darin das Geheimnis ihrer Wirkung.
Eine Klangwelt und ihre Wirkung
Besonders eindrücklich ist, dass seit den Siebzigerjahren tausende Rückmeldungen belegen, wie seine Musik Menschen auf ihrem Weg aus existenziellen Krisen begleitet und stärkt.
Ist Musik nur akustische Dekoration?
Vollenweider sagt: «Musik wird meist als akustische Dekoration wahrgenommen – als etwas Schönes, Angenehmes, Unterhaltendes. Gewiss, die meisten von uns haben schon erlebt, wie Musik uns tief berühren und starke Gefühle auslösen kann. Doch das ist nur die Spitze eines monumentalen Eisbergs. Klang – gebildet aus Schwingung, Resonanz und Energie – ist eine der grundlegendsten Kräfte, die hinter dem Entstehen unserer Wirklichkeit wirken: geistig, emotional und physisch. Diese Dimension bleibt den meisten Menschen verborgen.»
Unsere Welt und wir – eine kosmische Symphonie
An diesem Abend erzählt Andreas Vollenweider zusammen mit Isabel Gehweiler und Veronika Stalder nicht nur mit Musik, sondern auch mit Worten: von den wenig bekannten Hintergründen und Erkenntnissen seiner Klangforschung, von seiner künstlerischen Arbeit und von seinen medizinisch-wissenschaftlichen Projekten, die den Zusammenhang von Klang, Mensch und Bewusstsein beleuchten.
Musik aus den Zwischenwelten
Der Zauber filigraner Tongewebe wechselt sich ab mit kraftvollen Klängen – mitunter stürmisch reitend auffliegenden Rhythmen. Das besondere Instrumentarium des Trios eröffnet ein breites Spektrum von bisher Ungehörtem und Andersweltlichem. Damit wird die Musik zum unmittelbaren Erlebnis von Vollenweiders Ausführungen.
Viele Stücke entstehen in freier Improvisation und werden so zur Forschungsreise ins Unvorhersehbare – für die Ausführenden ebenso wie für das Publikum.
Mitwirkende: Andreas Vollenweider (Harfen und Ethno–Blasinstrumente), Isabel Gehweiler (Cello) und Veronika Stalder (Gesang, Nyckelharpa und Gitarre)
https://www.vollenweider.com/
Link zum 20. Bildungsfestival
Der Eintrittspreis ist im Bildungsfestival–Pass enthalten.
Wer nur am Konzert teilnehmen möchte, kann sich hier für diese besondere Abend–Veranstaltung anmelden.
Die Platzzahl ist beschränkt – das Kontingent an Konzert–Tickets wird der Reihe nach vergeben.
Tickets
sind an der Abendkasse erhältlich, sofern das Konzert nicht
ausverkauft ist – es wird empfohlen, sich vorab über die Verfügbarkeit
zu informieren. Es gibt keine nummerierten Plätze – first come, best
seat.
mit Unterstützung von Luzern Tourismus
Andreas Vollenweider
Geboren in der Schweiz, am 4. Oktober 1953 in Thalwil bei Zürich. Künstlerfamilie (Musik, Malerei, Tanz, Theater). Entdeckt die Harfe für sich, entwickelt eine eigene Spieltechnik, erweitert das Instrument technisch und schafft so seinen unverwechselbaren Klang. Präsentiert am Montreux Jazz Festival 1981 erstmals „seinen neuen Sound“. Dieser trifft den Zeitgeist und erobert die Bühnen …
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