ISP -  Integrale Somatische Psychologie - Modul III

Die Physiologie von Stress und Trauma

Daten

Datum: 15. – 18. Dezember 2020
Uhrzeit: 10:00–17:30 Uhr
Leitung: Dr. Raja Selvam (USA)
Bedingungen: praktizierende SE-, Psycho- oder KörpertherapeutInnen, PsychologInnen
Sprache: Englisch mit Übersetzung ins Deutsche
Anglais avec traduction en allemand
Kosten: CHF 1'000
Kursort: Zentrum für Innere Ökologie
Zürich

Wissenschaftliche Grundlagen und
die Prinzipien der Energiepsychologie


Dieser Kurs soll dazu beitragen, die kognitiven, emotionalen und verhaltensbezogenen Ergebnisse aller Arten von Therapien zu verbessern. Auf der Grundlage der klinischen Implikationen von evidenzbasierten Theorien aus der Kognitiven Psychologie und den Neurowissenschaften werden die physiologischen Aspekte von Kognition, Emotion und Verhalten dargelegt. Einen speziellen Fokus bekommt dabei die Theorie der verkörperten und damit somatisch eingebetteten Kognition.

Der erfahrene Kursleiter zeigt in diesem Setting mustergültig auf, wie Kognition, Emotion und Verhalten nicht nur vom Gehirn, sondern auch vom Körper und von der Umwelt abhängen. Die Physiologie des Gehirns und des Körpers ist direkt mit der Beziehung zur Umwelt verwoben. Der Körper ist direkt beteiligt an den Emotionen und trägt entscheidend zur Verbesserung von Kognition, Emotion und Verhalten bei. Anhand von klinischen Studien und daraus entstandenen Strategien hat Raja Selvam Übungen und Praktiken zusammengestellt, die für jede Form von Therapie sehr wertvoll sind. Eine verbesserte Selbstregulation auf der Basis von gezielten physiologischen Abläufen ermöglicht es dem Körper, ein breiteres Spektrum an emotionalen Erfahrungen einzubeziehen. Er unterscheidet dabei primäre, sekundäre und sensomotorische Emotionen, die immer auch vorhanden sind, häufig aber übersehen werden.

In diesem dritten Segment des Trainings in Integraler Somatischer Psychologie (ISP) wird der Schwerpunkt bei der Physiologie des Gehirns, des Rückenmarks und der sie umgebenden und schützenden Strukturen (Liquor, Membran, Knochen, Faszien, Sehnen, Bänder, Muskeln) liegen. Ihr Einbezug ist die Basis für eine stärkere emotionale Verkörperung. Ergänzt wird diese Perspektive mit der Blickweise der Energiepsychologie, zum Zweck der weiteren Verbesserung emotionaler Verkörperung den subtilen Körper auf der Quantenebene einbezieht. Der Zusammenhang von individueller Psyche mit verschiedenen Ebenen der kollektiven Psyche ist für die Verbesserung der emotionalen Verkörperung ebenfalls wichtig und bekommt im Laufe des Seminars ebenfalls gebührend Raum.

Spezifische Inhalte des Kurses:
  1. Die Rolle des Zentralnervensystems (ZNS) in Gehirn und Rückenmark, sowie der umgebenden Strukturen bei der Reaktion auf aussergewöhnliche Erfahrungen mit lebensbedrohlichem Stress und Trauma.
  2. Einfache Strategien für die direkte Arbeit mit ZNS und der damit verbundenen Physiologie von Gehirn, Rückenmark und den umgebenden Strukturen, sowie mit dem Wurzelzentrum und dem damit verbundenen Erdelement, das an existenziellen Traumata von Leben und Tod direkt beteiligt ist.
  3. Die Rolle von ZNS, Hirnphysiologie und Rückenmark bei der Generierung und Abwehr von gewöhnlichen, nicht traumatischen Erfahrungen, die trotzdem auch schwierige physiologische und psychologische Prozesse bewirken. Relevante Forschungsergebnisse aus Wissenschaft, Körperpsychotherapie und Energiepsychologie.
  4. Die Rolle der Gehirn und Rückenmark umgebenden Strukturen (Knochen, Bänder, Membranen, Muskeln, Sehnen und Liquor) während der psychologischen Arbeit mit herausfordernden Entwicklungserfahrungen zur Verbesserung der physiologischen und psychologischen Funktionen bei Klientinnen und Klienten.
  5. Die Bedeutung der beiden höheren Energiezentren an Stirn und Scheitel. Insbesondere die Beziehung zwischen diesen zwei höheren Energiezentren im individuellen (feinstofflichen) Energiekörper und dem physischen (grobstofflichen) Körper, sowie dem reinen Gewahrsein oder Bewusstsein. Weiter geht es um die Bedeutung und Natur der vier Elemente, die mit den beiden höheren Energiezentren verbunden sind. Dabei wird spezifisch die Funktion von höherer (geistiger) und niederer (physiologischer und psychologischer) Ordnung herausgeschält.
  6. Wege für den gezielten Einsatz der höheren Energiezentren, den vier Elementen und den archetypischen Ressourcen, die sie darstellen. Für die Heilung von Symptomen nach aussergewöhnlichen traumatischen Erfahrungen wie auch für „gewöhnlichere", aber trotzdem schwierige Lebenserfahrungen sind sie elementar. Auch die Vernetzung von verkörperten Elementen aus den zwei höheren Energiezentren mit dem individuellen subtilen Energiekörper und dem grobstofflichen physischen Körper spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die unteren Energiezentren und die damit verbundenen Elemente, die zum Teil im Modul 2 von ISP behandelt wurden, sind ein ebenfalls bedeutsames Thema bezüglich der körperlichen physiologischen und der psychologischen Wirkungen.
  7. Das Spektrum der Möglichkeiten fürs Wachstum der menschlichen Psyche wird in klarer und verständlicher Form herausgearbeitet. Der Boden dafür ist die Auflösung von zum Teil komplexen physiologischen und psychologischen Problemen auf der individuellen wie auf der kollektiven Ebene. Über die Verbesserung der Beziehung des Individuums zu anderen Individuen und zum gesellschaftlichen Kollektiv, über die Selbstverwirklichung (wie sie von Maslow konzipiert wurde) oder die Individuation (wie sie von Jung theoretisiert wurde) führen Erkenntnis und Erlebnis hin zur Erleuchtung, als der höchsten persönlichen und spirituellen Errungenschaft - wie sie gemäss dem Advaita Vedanta für die menschliche Psyche möglich ist. Quellen sind dabei die Philosophie, die Neurowissenschaften, die Quantenphysik und inter-subjektiv verifizierte multikulturelle, multitraditionelle empirische Forschungen für integrative Modelle der Psyche (wie die Psychologie von C.G. Jung, die Integrale Psychologie von Ken Wilber und das Advaita Vedanta).

Dr. Raja Selvam

Dr. Raja Selvam gehört zu den sehr erfahrenen SE-Trainern und ist zudem Entwickler der Integralen Somatischen Psychologie (ISP). Er bietet sein ISP nahezu weltweit an – in Nord- und Südamerika, Asien, Europa und Australien.
Seine Arbeit baut auf diversen Systemen der Körperarbeit auf: Posturale Integration, Biodynamische Craniosacral-Therapie und Polarity-Therapie. Diese vernetzt er auf …

Anmeldung

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